Externe iPhoto Bibliothek für SSD Rechner
Da ja nun in meinem MacBook Pro eine SSD Festplatte am schnurren ist musste ich mir etwas Gedanken über meinen Speicherverbrauch machen.
Es sind eben und 250GB nicht mehr und nicht weniger, und das ist nicht sehr viel, ausserdem habe ich immer mal ganz gerne um die 100GB frei liegen.
Nun hatte ich zusätzlich ein Problem nach meiner Lion frischen Installation und der iPhoto Lib die auf der zweiten internen Platte liegt.
Ich konnte nicht ein einziges Bild mehr vom iPhone oder der EOS 500D in mein iPhoto importieren. Es gibt dabei allerdings ein Trick, indem man iPhoto mit gedrückter CMD und Alt Taste startet. Danach hat man die Möglichkeit die Bibliothek neu aufzubauen. Das dauerte bei mir etwa 2 Stunden, allerdings liegen auch etwa 3000 Fotos auf meiner Platte.
Nachdem dieses durch gelaufen war, konnte ich auch wieder ganz normal importieren. Somit war dieses Problem erstmal gelöst.
Allerdings war nun das Problem, das iPhoto zwar die externe Bibliothek eingelesen hat, aber beim Import die interne Bibliothek von der SSD genommen hat. Eine Lösung die für mich nicht tragbar ist, da ich alles auf der zweiten Platte haben möchte.
Ich habe mich dann zu der Lösung entschlossen zukünftig die Fotos Manuell von meiner EOS auf die Festplatte zu kopieren und eine eigene Ordnerverwaltung zu machen. Gleiches habe ich ja schon mit iTunes und meiner Musik und den Filmen. Dieses ist zwar etwas mehr Zeit, aber so hat man immer die 100% Kontrolle über seine Importe.
Danach habe ich mir Aperture auf das MacBook geladen, da dieses nette Programm vom Apple etwas freundlicher mir Importen vorgeht. Ich bin zwar ein großer Freund von iPhoto, aber für diesen Zweck auf Langzeit gesehen komme ich mit Aperture weiter.
Ausserdem gibt es auch für Aperture ein Plugin welches den direkten Export zum Picasa macht, und zwar mit der Größe die ich möchte. Nun habe ich auch wieder die Möglichkeit meine Fotos mit einer Auflösung von 2048×1024 ins Netz zu stellen ohne dafür auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Freunde und Familie können so meine neusten Werke betrachten ohne das ich mich von dem MobileMe Foto Dienst der ja eingestellt wird, abhängig zu machen.
Ich bin mit der Lösung ausserordentlich glücklich.. und ich habe die volle Kontrolle über das was mit meinen Bildern passiert. Selbst der Export mit einem Wasserzeichen stellt für diese Lösung kein Problem da.
Alles was man dafür braucht ist eine kostenlose Google Email und eine Einladung zum Google+ System. Und schon kann man so viele Bilder hoch schicken wie man möchte, so lange wie sie nicht größer wie 2048×1024 sind.
Related posts:
Nachtrag für die Blogger: Es gibt auch für WordPress ein Plugin damit ihr direkt auf die Onlinebilder zugreifen könnt.